Sperrungen durch Straßensanierung

Hinweise zu Umleitungen und Verspätungen der Buslinien
Kelheim. Seit 14. März wird die Regensburger Straße (St 2230) in Kelheim saniert. In der ersten von drei Bauphasen erneuert das Staatliche Bauamt Landshut zusammen mit der Stadt Kelheim bis Ostern den Nordwestbereich des Kreisverkehrs bei McDonald‘s. Aus diesem Grund ist auch die Maximiliansbrücke für den Verkehr gesperrt.
Von dieser Straßenbaumaßnahme bzw. Sperrung sind auch die Linien des öffentlichen Personennahverkehrs der Regionalbus Ostbayern (RBO) betroffen.
Aufgrund der Sperrung der Maximilianbrücke erfolgt die Umleitung der Buslinien über die offizielle Umleitungsstrecke Regensburger Straße – Europabrücke – Starenstraße – Kelheimwinzerstraße und umgekehrt.
Einige Bushaltestellen werden nicht angefahren
RBO Linien-Nr. 6008, 6009, 6018, 6022, 6034, 6035, 6036, 6038, 6045, 6049, 6052 und 6057.
Bei den nachfolgenden Linien sind noch Einzelheiten zu beachten:
RBO-Linie 6018 Kelheim – Abensberg – Mainburg: Die Haltestellen Landratsamt und Donaupark können nicht bedient werden. Als Ersatzhaltestelle dient Kelheim, Wöhrdplatz.
RBO-Linie Nr. 6022 Saal a. d. Donau – Kelheim – Riedenburg – Dietfurt und zurück:
Die Umleitung erfolgt über die Affeckinger Straße. Die Haltestelle Maximilianbrücke wird nicht bedient. Als Ersatzhaltestelle dient die Haltestelle Grundschule Hohenpfahl.
RBO Linie Nr. 6036 Saal a. d. Donau – Ihrlerstein- Painten und zurück:
Fahrt Nr. 003: Die Haltestelle Maximilianbrücke wird nicht bedient, Ersatzhaltestelle ist Kelheim, Wöhrdplatz.
Die Fahrt 0018 beginnt um 12.40 Uhr an Kelheim, Berufsschule und fährt von dort zum Donau-Gymnasium – und weiter nach Kelheim Wöhrdplatz.
RBO-Linie Nr. 6038 Kelheim – Kapfelberg – Poikam
Fahrt-Nr. 009: Die Haltestelle Kelheim, Berufsschule entfällt, die Fahrt beginnt um 16.10 Uhr, bei der Haltestelle Kelheim, Wöhrdplatz
RBO-Linie 6045 Kelheim – Saal a. d. Donau – Rohr i. NB:
Die Haltestellen Landratsamt und Donaupark können nicht bedient werden. Als Ersatzhaltestelle dient Kelheim, Wöhrdplatz.
RBO-Linie Nr. 6057 Kelheim – Abensberg – Mainburg
Fahrt Nr. 003: Die Fahrt in Essing, Schule beginnt früher um 15:35 Uhr (statt 15:43 Uhr).
Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ist generell mit Verspätungen zu rechnen. Das Landratsamt bittet die Fahrgäste um Verständnis.
Für weitere Fragen zu den Buslinien steht die Stabsstelle 5 ÖPNV und Mobilität unter der Infohotline 0800 – 9999 800 zur Verfügung.

Kelheims neue Adresse für Computer & Co

Ins ehemalige Schuhhaus Mansdorfer kehrt wieder Leben ein: Der gebürtige Kelheimer Dominik Rauscher erweitert sein Computerunternehmen IT-R-Solutions. Im Juni 2019 hatte der junge IT-Spezialist den kleinen Laden in der Donaustraße 25 gegründet. Der Firmenname ist Programm: Informationstechnik-Rauscher-Lösungen. Weil sein Unternehmen schnell florierte, war Rauscher auf der Suche nach einer größeren Fläche. Mit Adi Köglmeier-Pollmann und Dieter Mansdorfer kam er ins Gespräch, als er eine Telefonanlage reparierte. Schnell sei er sich mit der Mansdorfer GmbH einig geworden. Rauscher mietet Erdgeschoß und Obergeschoß, insgesamt 500 qm. Positiv sieht Dominik Rauscher nicht nur die Geschäftsräume, sondern auch die gute Lage in der Altstadt beim Altmühltor mit den Parkplätzen vor dem Geschäft und dem nahegelegenen Großparkplatz Aumühle.
Voraussichtlich Anfang Mai wird der ausgebildete IT-System-Elektroniker und Kaufmann im Einzelhandel die Räume in die Altmühlstraße beziehen – und bietet dann ein breites Spektrum: PC/Notebook-Reparaturen, Internet/Telefon-Service, Smartphones, Tablets und Zubehör sowie Unterstützung im IT-Bereich Zuhause und für Firmen. Endlich habe er genügend Platz für Serviceannahme, eine Abteilung für Handy- und Festnetzverträge und Verkaufsraum. „Partner sind u. a. die Telekom, 1&1 und mobilcom-debitel.“
Zukünftig plant Rauscher auch, Schulungen im Smartphone- und Computerbereich anzubieten. Der Schulungsraum wird im oberen Geschoss eingerichtet. Für das neue Geschäft sucht Dominik Rauscher weitere Mitarbeiter. „Gute Voraussetzungen wären eine kaufmännische Ausbildung und Erfahrungen im Telekommunikationsbereich.“ Dominik Rauscher führt sein Computerunternehmen nachhaltig. So weit wie möglich wird alte Elektronik verwertet oder recycelt.
Mit welchen PC-Problemen kommen die meisten Kunden zu ihm? Rauscher: „Das meiste Auftragsvolumen kommt tatsächlich von Firmen, die wir im IT- und EDV-Bereich betreuen. Im Privatbereich kommen viele Kunden, weil z.B. der PC zu langsam ist oder das Internet nicht so funktioniert, wie es soll. Oder ein Kunde hat ein neues Smartphone und kann die Daten vom alten Handy nicht übertragen.“
.
Der neue Flyer liegt übrigens schon vor dem Geschäft aus.
Altmühlstraße 19, Öffnungszeiten: Mo – Fr 10 – 12, 14 – 16 Uhr, Sa 11 – 14 Uhr, für Kunden ist die Firma auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichbar unter Tel: 09441/1746707. E-Mail: info@it-r-solutions.de Internet: www.it-r-solutions.de

Mansdorfers Skihütte
Bis zur Schließung des Traditionsschuhhauses vor zweieinhalb Jahren führten Adriane Köglmeier-Pollmann und Dieter Mansdorfer den elterlichen Betrieb des Traditionshauses, seitdem führen die beiden ihren Gebraucht-Skiverkauf mit Service, Onlineverkauf, Pokalshop und Werkstatt im Hof weiter.

Was Naschkatzen-Herzen höher schlagen lässt

Die Patissière Stefanie Karl lüftet in verschiedenen Kursen ihre Geheimnisse

Patisserie – das ist die Kunst der Süßspeisen, die Leidenschaft für köstlichen Kuchen, feinste Torten und Gebäck. „Es ist die Begeisterung für Petit-Fours und Pralinen, kurz: Patisserie ist für mich Glück!“, sagt Stefanie Karl. Während ihrer Ausbildung zur Köchin hat die Lengfelderin ihre Liebe für die Feinbäckerei entdeckt. Diese Passion will sie jetzt mit Interessierten in ihrer neuen Kochschule teilen. „Mein Wissen konnte ich in zahlreichen hervorragend ausgezeichneten Häusern stetig steigern. Ich lege besonderen Wert auf das Vermitteln von Regionalität, Saisonalität, Nachhaltigkeit und die Umsetzbarkeit für Zuhause. Denn ein Kochkurs sollte nicht nur Spaß machen, sondern auch etwas an die Hand geben, das man auch in den eigenen vier Wänden gerne und einfach umsetzen kann. Eine tolle Geschenkidee zu Weihnachten sind Gutscheine.“
Ablauf der Kurse: Beginn 10 Uhr / Ende ca. 15-16 Uhr
„Alle Kurse beginnen mit einer kurzen Einführung in das jeweilige Thema, einigen Tipps und Tricks und Informationen, worauf zu achten ist. Danach beginnen wir gemeinsam mit der Zubereitung der ersten Rezepte. Gegen Mittag bereiten wir uns zusammen ein leckeres themenbezogenes Hauptgericht zu und gönnen uns gemeinsam eine kleine Genusspause. Nachmittags widmen wir uns dann den restlichen Rezepten und richten diese zusammen an. Anschließend wird alles in gemütlicher Runde verkostet, und während der Nachbesprechung, können gerne noch offene Fragen gestellt werden.“
Die Chef-Patissière Stefanie Karl bietet ein breites Spektrum:
Es gibt unter anderem Dessert-Kurse (saisonal), Patisserie- und Back-Kurse.
Kochschule Schokofuchs
Hauptstraße 9, 93077 Bad Abbach
Mobil: 0172 9387291
Mehr Informationen auf www.schokofuchs.de

„Aufgrund der aktuellen Coronalage können wir leider derzeit nur geimpfte und genesene Teilnehmer mit einem gültigen Nachweis zulassen. Wir bitten Sie höflichst um Verständnis.“

Warnung vor Betrugsmasche am Telefon

Die Polizeiinspektion Kelheim warnt vor falschen Bankangestellten.

Im nördlichen Landkreis Kelheim kommt es seit dem 25.11.2021 gehäuft zu betrügerischen Telefonanrufen durch falsche Bankangestellte, die von ihren Opfern Zugangsdaten zum Onlinebanking ergaunern wollen. Die Telefonbetrüger geben sich dabei als Bankangestellte von lokalen Kreditinstituten aus. Am Telefon wird die Nummer des örtlichen Kreditinstituts angezeigt. Die Betrüger fordern die Geschädigten durch geschickte Gesprächsführung dazu auf, ihnen ihre PIN- oder TAN-Nummer zu nennen. Als Grund hierfür werden zum Beispiel Unstimmigkeiten auf dem Konto angegeben, die überprüft werden müssten, um unberechtigte Geldtransaktionen zu verhindern.

Personen, die diesen Forderungen nachgeben, bringen ihr Bankguthaben in große Gefahr. Die Betrüger verwenden die Zugangsdaten, um Überweisungen vom Konto des Geschädigten zu veranlassen und sich dadurch zu bereichern.

Opfer, die auf die Betrugsmasche hereingefallen sind, sollten umgehend ihr Konto über die zentrale Sperrhotline-Nummer 116 116 sperren lassen und ihre Bank informieren. Ferner sollen sie bei der nächstgelegen Polizeidienststelle Anzeige wegen Betrugs erstatten.

Heimatgeschichte online erleben

Universitätsbibliothek Regensburg digitalisiert Werke der Heimatforschung in Kooperation mit dem Stadtarchiv Kelheim
Kelheim. In Zeiten geschlossener Archive und Bibliotheken während des Pandemie-Lockdowns ist die Zugänglichkeit historischer Quellen und Literatur über das Internet auch für die regionale Geschichtsforschung von großer Bedeutung. Das Stadtarchiv Kelheim und die Universitätsbibliothek Regensburg sind im Corona-Jahr 2020 gemeinsam einen großen Schritt in Richtung einer digitalen Zukunft unserer Heimatforschung gegangen.
Im Rahmen ihres Digitalisierungsprojektes EODOPEN hat die Universitätsbibliothek Regensburg mehrere bedeutende Werke der historischen Heimatforschung für die Stadt Kelheim und ihre Ortsteile sowie aus dem Landkreis Kelheim digitalisiert. Diese Standardwerke der Heimatgeschichte können zukünftig jederzeit und von jedem Ort aus kostenfrei im Internet über den Katalog der UB-Regensburg als Volltext-PDF abgerufen werden.
Die Auswahl der zu digitalisierenden Werke hat der Kelheimer Stadtarchivar Dr. Wolf Kulke zusammengestellt und der Universitätsbibliothek Regensburg für das Digitalisierungsprojekt EODOPEN vorgeschlagen: Georg Rieger und Rudibert Ettelt haben die Standardwerke zur Kelheimer Stadtgeschichte (1929, 1983 und 2004, 2005) verfasst, Hans Wagner hat seit Beginn der 1980er Jahre zahlreiche gewichtige Ortschroniken zu Weltenburg und Thaldorf, Kelheimwinzer und Kapfelberg sowie weiterer Orte im Landkreis verfasst. Johann Auer hat über Altwege und Burgen im Landkreis Kelheim sowie die Ortschronik von Dünzling geschrieben (1999 und 1991). Die bedeutenden Stadtchroniken zu Neustadt a.d. Donau (1994-2004) und Abensberg (1985-1996) wurden von Josef Scheugenpflug, Georg Köglmeier und Fritz Angrüner verfasst. Dies sind nur einige der Autoren, die sich mit heimatgeschichtlichen Büchern von Kelheim und Umgebung verdient gemacht haben und deren Werke nun online für die Heimatforschung zugänglich sind.
Im Rahmen des Projektes EODOPEN digitalisiert die Universitätsbibliothek Regensburg Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Die Auswahl der Werke, die digitalisiert werden, wird im Austausch mit Institutionen und Einzelpersonen getroffen. Obwohl bei Werken des 20. und 21. Jahrhunderts grundsätzlich das Urheberrecht zu beachten ist, gibt es dennoch mehrere Möglichkeiten für eine Digitalisierung. Georg Rieger beispielsweise ist vor mehr als 70 Jahren verstorben, seine „Geschichte der Stadt Kelheim“ von 1929 ist somit nicht mehr urheberrechtlich geschützt und damit gemeinfrei und kann digitalisiert werden. Die jüngeren Werke wurden mit Zustimmung der Rechteinhaber bzw. deren Erben digitalisiert. Wer weitere Werke zur Digitalisierung vorschlagen möchte, kann sich gerne an das EODOPEN-Projektteam der Universitätsbibliothek wenden. Gesucht sind gemeinfreie Werke sowie Werke, die vor 1966 erschienen und nicht mehr im Buchhandel erhältlich sind. Autorinnen und Autoren jüngerer Werke können auch gerne ihre eigenen Werke zur Digitalisierung vorschlagen, sofern das Einverständnis des beteiligten Verlages zur Digitalisierung vorliegt.

Georg Rieger:
• Geschichte der Stadt Kelheim. Bd 1. Stadt und Bezirk Kelheim. (396 Seiten) Kelheim 1929

Rudibert Ettelt:
• Geschichte der Stadt Kelheim. Bd. I. Von der Stadtgründung bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert. (1047 Seiten) Kelheim 1983
• Geschichte der Stadt Kelheim. Bd. II. Vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis 1933. (665 Seiten) Kelheim 2004
• Geschichte der Stadt Kelheim. Bd. III. Von 1933-1945. Kelheim 2005

Hans Wagner:
• Von der Frühmess zur Pfarrei. Heimatgeschichte Kelheimwinzer und Herrnsaal 1482-1982. (520 Seiten) Kelheimwinzer 1982
• Weinberg und Steinbruch des Herrn. Geschichte der Pfarrgemeinde Kapfelberg-Poikam. (496 Seiten) Kapfelberg 1984
• Mühlhausen – Landpfarrei zwischen Herzogsforst und Donaumoos. (696 Seiten) Mühlhausen 1989
• Teugn – vom Königlichen Kammergut zur Gemeinde. (736 Seiten) Teugn 1990
• Pfarrei Staubing – Weltenburg. Chronik der Orte Holzharlanden, Staubing, Stausacker und Weltenburg. (824 Seiten) Weltenburg 1992
• Thaldorf – vom reichsstiftischen Besitz zum Ortsteil. (336 Seiten) Thaldorf 1994
• Herrnwahlthann vom Klosterdorf zum Gemeindeteil. (532 Seiten) Herrnwahlthann 2004

Johann Auer:
• Dünzling – Geschichte eines niederbayerischen Dorfes. (580 Seiten) Dünzling 1991
• Altwege im Landkreis Kelheim. Die Geschichte der Fernstraßen von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert. Weltenburg 1998.
• Das Gerichtswesen zu Bad Abbach 1220 – 1803. Von Schergen, Richtern und Henkern, von Dieben, Hexen und Mördern. Bad Abbach 2001.
• Befestigungen und Burgen im Landkreis Kelheim vom Neolithikum bis zum Spätmittelalter. (418 Seiten) Weltenburg 2008

Georg Köglmeier / Josef Scheugenpflug:
• Neustadt an der Donau – Eine bayerische Landstadt und ihre Bewohner im Wandel der Jahrhunderte. Bd. I. – von den Anfängen bis um 1800. (432 Seiten) Neustadt 1994
• Neustadt a.d. Donau – Bd. II. Von der Landstadt zum Dienstleistungszentrum 1800-2004. (449 Seiten) Neustadt 2004

Fritz Angrüner:
• Abensberg im Bild der Jahrhunderte – mit besonderer Betrachtung des 19. Jahrhunderts. (526 Seiten) Abensberg 1985

Die digitale Sammlung ist abrufbar unter: go.ur.de/eodopen-sammlung

Dr. Wolf-Heinrich Kulke präsentiert eine Auswahl der Werke, die im Rahmen von EODOPEN digitalisiert wurden. Foto: Paul Kulke

Buchscanner im Digitalisierungszentrum der Universitätsbibliothek Regensburg