Aktuelles aus Kelheim und Umgebung

Schnelles Internet ab Ende 2020

Weitere knapp 1.500 Haushalte können ab 2020 Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde nutzen. Die Telekom wird dazu rund 53 Kilometer Glasfaser verlegen, 12 Multifunktionsgehäuse und 8 Netzverteiler aufstellen. Das neue Netz wird ab Ende 2020 so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Stadt Kelheim und die Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben.

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird eine Firma für die Tiefbaumaßnahmen ausgesucht, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Kabel verlegt und Netzverteiler aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom.

Mit der S-Bahn nach Regensburg

Landräte setzen sich für eine neue Verkehrs-Verbindung ein

Der Vorplatz des Bahnhofs um 1960 Fotos: Horst Heidenreich/ Fotosammlung Stadtarchiv Kelheim
Mit Blumen geschmückt: der Bahnhof Kelheim in den 50er Jahren

Ein Bahnhof in Kelheim. Wie schön wäre das! Denken doch manche Bürger der Stadt Kelheim noch an die einstige Verbindung nach Saal – heute ist in dem einstigen Bahnhofsgebäude die Polizei untergebracht.

Wie schön wäre das – und vor allem: Wie wichtig wäre das! Das dachten sich auch die Landrätinnen und Landräte der Landkreise Kelheim, Regensburg, Cham und Schwandorf, die nun die Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr in einer gemeinsamen Erklärung baten, sich für eine zügige Umsetzung eines S-Bahn ähnlichen Stadt-/Umlandverkehrs von und nach Regensburg einzusetzen. Grund: Die Bevölkerung wächst, und die Verkehrsbelastung auf den Straßen nimmt zu.

Kelheims Landrat Neumeyer, der die Erklärung mit unterzeichnete, hofft auf baldige Realisierung der Pläne, um den Wirtschaftsstandort Region Kelheim noch attraktiver zu machen. Neumeyer spricht sich in der Erklärung ausdrücklich für den Wiederanschluss an die Bahn aus, dessen Vorplanung allerdings lange dauern wird. Ein S-Bahn ähnlicher Transfer wird geplant, der im Bereich Bahnhof Saal a. d. Donau teilweise schon umgesetzt wird.

 

Weiterlesen (u.a. Interview mit Landrat Martin Neumeyer)

Das Stadtarchiv Kelheim hat viele Dokumente zum ehemaligen Bahnhof in Kelheim und die Planungen der Donautalbahn zwischen Regensburg und Günzburg. 1875 ging der Kelheimer Bahnhof in Betrieb, der zunächst im Ortsteil Affecking lag. Die Endstation war außerhalb des Stadtzentrums in Hohenpfahl auf der Bahnstrecke zum alten Hafen. Stadtarchivar Dr. Wolf-Heinrich Kulke weiß, dass Kelheim schon in der Planungsphase der Donautalbahn zwischen 1869 und 1874 Schwierigkeiten hatte, für Kelheim einen Anschluss zu bekommen.

Dazu holt der Stadtarchivar das Buch des Heimatforschers Rudibert Ettelt, Band II. „Geschichte der Stadt Kelheim“. Demnach bestanden die Städte Abensberg und Kelheim gleichermaßen auf einen direkten Bahnanschluss. „Bis 1874 (Fertigstellung der Donautalbahn) war Kelheim noch verkehrsfern gelegen.“ (Ettelt) Unermüdlich war der bürgerliche Kaufmann Heinrich Widmann als Abgeordneter der zweiten Kammer bemüht, für Kelheim einen direkten Anschluss an das Bahnnetz zu erhalten. Nachdem der erste Anlauf zum Bahnanschluss missglückt war, erhielt Kelheim schließlich als Trostpflaster eine 5,5 km lange Stichbahn zwischen Kelheim und Saal. Ettelt schreibt: „Man muss wissen, dass es damals noch üblich war, Kraxenträger mit einer Ladung von Altmühlkrebsen zu Fuß nach München zu schicken.“

Lieferungen nach Regensburg, München oder Ingolstadt seien auf den meist schlechten Straßen langwierig und beschwerlich gewesen. „Der Bahnanschluss schuf hier, wenn auch nicht alle Erwartungen erfüllt worden waren, einen Wandel zum Besseren. Kelheim konnte Anschluss an die Ströme des Fremdenverkehrs gewinnen und durfte hoffen, in absehbarer Zeit auch Industriestandort zu werden.“ (Ettelt) Warum lag der Bahnhof nicht im Zentrum der Stadt? Stadtarchivar Dr. Kulke erklärt, dass es zur damaligen Zeit zweimal im Jahr Hochwasser gegeben habe: „Ein hochwassersicherer Bahnhof wäre in der Stadt kaum möglich gewesen.“

In einem Vortrag der Gruppe Geschichte der Weltenburger Akademie zum 150. Jubiläum der Befreiungshalle schilderte der ehemalige Stadtarchivar, Rektor a.D. Erich Hafner, dass es erst mit dem Anschluss Kelheims an die Eisenbahnlinie von Regensburg nach Ingolstadt mittels einer Stichbahn im Jahre 1875 zu einem Anstieg des Fremdenverkehrs kam. Im Jahre des 50-jährigen Bestehens der Befreiungshalle erreichte der Fremdenverkehr einen ersten Höhepunkt. Sogar Kaiser Wilhelm II. war zum Kaiserfest am 25. August 1913 nach Kelheim gekommen. Dafür wurde eigens eine Banketthalle gebaut.

Von der ursprünglichen Strecke ist nur der Güterverkehr zu den Anschlüssen der Firmen Fichtl Logistik, Chemie Kelheim, der Kelheim Fibres und der Kelheimer Hafenbahn geblieben. Bis 1988 fuhren noch Züge bis Kelheim. Stilllegung des Bahnstückes ab Fibres war 1998.  Irmi Schmailzl

 

Interview mit Landrat Martin Neumeyer (CSU):

 

Der Kelheimer: Wie und wann könnte Kelheim Ihrer Ansicht nach direkt an das Schienennetz nach Regensburg angeschlossen werden?

Martin Neumeyer: Derartige Überlegungen laufen ja gerade erst an. Eine belastbare Aussage über einen konkreten Ablauf darüber zu treffen ist zum momentanen Zeitpunkt unseriös.

K: Da die ehemalige Stichstrecke aus verschiedenen Gründen nicht mehr nutzbar ist, bieten sich andere Schienenführungen an, die näher an der Stadt Kelheim liegen könnten, z.B. am Kanal entlang, neben der Straße, die Saal und Kelheim verbindet und zum Areal Einkaufszentrum / Goldberg-Klinik führt.

N: Auch hier besteht die Herausforderung, zunächst die Grundstücke zu erwerben. Darüber hinaus ist ggf. auch neben der Bodenbeschaffenheit und Tragfähigkeit selbstverständlich die Kostenfrage von elementarer Bedeutung. Letztlich gilt es auch, mit den vielen Interessenvertretern ein gemeinsames Ziel zu vereinbaren, aber dafür brauchen wir Zeit und Geduld.

K: Oder am Kanal entlang bis zum Niederdörfl. Das wäre sehr nahe an der Altstadt. Touristen könnten die Altstadt besuchen und nach einem Mittagessen in Kelheims Gasthäusern ins Schiff umsteigen, um ins Altmühltal zu fahren.

N: Als „kleine Alternative“ hierzu gibt es in Kelheim den Freizeit- und Radlbus. Hier können Interessierte von Regensburg bis Riedenburg oder über Weltenburg bis Abensberg und Mainburg fahren – mit Kelheim als zentralem Umsteigeplatz. Darüber hinaus haben wir die Abfahrtszeiten in Abensberg mit dem Fahrplan der agilis synchronisiert. Und das Schöne ist: Egal, ob Wanderer, Radfahrer, Kunstinteressiertem – jeder hat mit unserem Freizeitbus die Möglichkeit, für wenig Geld seine Freizeit ansprechend und genussvoll zu gestalten.

 

K: Gibt es schon Pläne zur möglichen Trassenführung?

N: Konkrete Pläne gibt es noch nicht.

K: Hat Ilse Aigner ihre Unterstützung bezüglich der neuen Mobilitätsbestrebungen schon zugesagt?

N: Frau Staatsministerin Aigner unterstützt den Landkreis Kelheim ausdrücklich in seinen Bestrebungen, die innovative Mobilität auch weiterhin zu forcieren und auszubauen.

K: Wie kann man die verbesserte Anbindung durch einen Bahnhof in Kelheim mit staatlichen Mitteln fördern?

N: Ein entsprechendes Förderprogramm besteht meines Wissens derzeit nicht. Demzufolge müsste seitens der Staatsregierung ein derartiges Förderprogramm zunächst entwickelt und aufgelegt werden. Auch das ist eine Sache, die naturgemäß nicht von heute auf morgen geht.

K: Wer unterstützt das Projekt?

N: Aktuell wurde von mehreren Kommunalvertretern der Region eine Absichtserklärung an die zuständigen Fachstellen der Staatsregierung gesandt. Ziel ist es, mit dieser die für die Umsetzung der Pläne notwendige Unterstützung zu erhalten.

Statement von Stefanie Brixner, Stadtverwaltung Kelheim

(Wirtschaftsförderung, Tourismus, Wirtschaft, Marketing, Kultur)

Das Thema Mobilität ist natürlich sehr im Interesse der Wirtschaftsförderung. Sich nur auf einen Bahnhof zu konzentrieren, ist allerdings nicht ganz ausreichend. Auch ein Schnellradwegenetz , Verbesserung der ÖPNV-Anbindung, Stadtbus (um nur ein paar Ideen zu nennen) spielen bei aktuellen Überlegungen eine Rolle – wir möchten an einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept arbeiten. Dennoch geht es bei allen Lösungsideen nicht ohne eine enge An- und Einbindung und Koordination mit dem Landratsamt, zumal dieses auch wiederum Lösungskonzepte für den gesamten Landkreis anstrebt (Kombinierbarkeit) und eben auch um die Kooperation des bestehenden ÖPNV.

Es gibt viele Wünsche und Ideen, aber ebenso viele lose Enden. Diese müssen nun zusammengefasst werden und in einem städtischen sowie überstädtischem Konzept mit vielen Beteiligten erarbeitet werden. Wir alle sind sehr bemüht, deutliche Verbesserungen anzustreben.

Ich schwärme von einer Verbindung von Saal zum Wöhrdplatz. Das Fernziel ist es, die Stadt Kelheim besser an die bestehenden Mobilitätsnetze anzubinden. Die Geschwindigkeit dessen hängt nun auch vom Landkreis ab. Das Engagement vom Landkreis begrüßen wir sehr, aber wir können nichts entwickeln, was später wieder nicht mit dem Umland kompatibel ist.

Warten wir nun gespannt die Antwort aus München ab, danach gehe ich davon aus, dass sich die Gremien recht schnell finden werden, um die Ziele zu konkretisieren.

Kürbisse und Kartoffeln aus Kelheim

Familie Frischeisen führt den Carlbauer-Hof schon in der siebenten Generation

Im Affeckinger Hofladen packen alle mit an: Tina Schefthaler (vorn) mit ihrem Mann Daniel (re.) und ihren Eltern Bernd und Sabine Frischeisen Foto: BvS

Kelheim. Wenn Tina Schefthaler mal wieder Lust hat, ein neues herbstliches Rezept auszuprobieren, kann sie auf dem Hof der Eltern in Affecking aus dem Vollen schöpfen: 30 verschiedene Kürbissorten hat Vater Bernd Frischeisen, der Carlbauer, in den letzten Wochen geerntet. Und viele unterschiedliche Kartoffelsorten wie Sieglinde, Rote Emma, La Ratte oder die beliebte, lange vom Markt verschwundene Linda.
„Am liebsten mag ich unsere bunte Kartoffelpfanne mit Dip-Quark. Toll schmecken die verschiedenen Kartoffeln aber auch im Backofen mit Kürbisspalten“, sagt Tina Schefthaler – ihre Rezepte finden Sie unter diesem Artikel zum Download.
Die Marketing-Leiterin der Raiffeisenbank Kelheim steht am Wochenende mit „viel Spaß am Ratsch mit den Kunden“ auf dem Kelheimer Markt.
Und wie groß waren die Ernte-Einbußen durch die große Hitze?
„Wir hatten mit 30 Prozent noch Glück“, erklärt Bernd Frischeisen, der den Carlbauer-Hof in siebenter Generation betreibt: „Wir haben nämlich einen lehmhaltigen Boden, der hält das Wasser besser.“
Seit Mitte der 90er Jahre betreibt Sabine Frischeisen auch noch eine Pension mit 14 Zimmern, die bei Wochenend-Touristen sehr beliebt ist. Zu tun gibt’s immer mehr als genug. Nur noch einige Wochen, dann beginnt auf dem Hof schon wieder der Christbaumverkauf, und am Wochenende vor dem ersten Advent bringt der eigene Adventsmarkt die Kunden in Weihnachtsstimmung. BvS

Christina Schefthalers Kartoffel- und Kürbis-Rezepte:

Flammkuchen

flammkuchen_neu

Bunte Kartoffeln mediterran

Bunte Kartoffeln mediterran

bunte Kartoffelpfanne

Kartoffelpfanne bunt

Kartoffelrosen

Kartoffelrosen IV

Viele Schmankerl auf dem Genuss-Radweg

Die neue Niederbayerntour verbindet Regensburg u.a. mit Passau

Lkr. Kelheim. Auf der Niederbayerntour kann man das südliche Niederbayern ganz gemütlich erradeln. Der Tourismusverband Ostbayern e.V. hat diesen neuen Fernradweg kürzlich eröffnet: Neu erkundet, neu ausgeschildert und mit einer neuen Radkarte ausgestattet. Unter dem Motto „himmlisch radfahren“ geht es in sieben Etappen genussvoll von Passau nach Regensburg oder umgekehrt. Aber nicht nur der Donau entlang, sondern südlich davon auf 244 Kilometern quer durch das Bayerische Golf- und Thermenland. Geeignet ist die steigungsarme Tour für Genussradler und sportliche Fahrer, für E-Biker und Familien mit Kindern, Naturfreunde, Kulturliebhaber und für Fans der regionalen Braukunst und Biergartenkultur.

Die Flussradwege an Vils, Isar, und Großer Laber wirken entspannend und beschaulich. Und gleichzeitig strotzt die Streckenführung nur so vor Superlativen. Die Niederbayerntour führt die Radfahrer zur größten Kirchenorgel der Welt nach Passau, zur schönsten Marienkirche Bayerns nach Aldersbach, zum UNESCO-Welterbe Regensburg und durch Europas größte Anbaugebiete für Hopfen in der Hallertau und Einlegegurken im Dingolfinger Land. Auf der Strecke laden Badeseen, Naturreservate, Klosterkirchen und Biergärten zu einer Pause ein. Ziel ist es, den Radfahrern die touristischen und kulturellen Leuchttürme Niederbayerns möglichst leicht zu erschließen. Die komfortablen Wege und die umsichtig erarbeitete Streckenführung erfüllen sämtliche Qualitäts-Kriterien für eine Auszeichnung durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub. Doch das ist nicht alles: Begleitend zur Niederbayerntour wurde ein weitläufiges Netz an Erlebnisrunden ausgeschildert. So erschließen sich den Radfahrern auf 1000 Kilometern 13 Städte und fünf Flüsse.

zu den einzelnen Etappen:

Etappe 1: Passau – Vilshofen an der Donau

In der Barockstadt Passau beeindrucken vor allem der Dom St. Stephan mit der weltgrößten Kirchenorgel, die Veste Oberhaus und die Ortspitze. Hier fließen die blaue Donau, der grüne Inn und die schwarze Ilz zusammen. Auf dem Donauradweg nach Vilshofen passiert man bei Windorf die längste Flussinsel Deutschlands. In Vilshofen stimmt man sich in den „BierUnterwelten“ schon mal auf einen genüsslich bayerischen Abend mit einer Bierspezialität ein.

Etappe 2: Vilshofen – Eichendorf

Durch das artenreiche Vils-Engtal fährt man nach Aldersbach. Das dortige Kloster beschenkt seine Gäste mit einer wunderbaren Verbindung zwischen weltlicher Lebensfreude und geistlichem Barock. Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde von den Gebrüdern Asam ausgestaltet und gilt als schönste Marienkirche Bayerns. Der ehemalige Klosterkomplex beherbergt eine Brauerei und ein daran angeschlossenes Museum. Hier gibt es zudem ein Wirtshaus, in das man sich seine Brotzeit auch selbst mitbringen kann. Im Ferienland Dingolfing-Landau radelt man durch eines der größten Gurken-Anbaugebiete Europas, wo man im Sommer die Erntehelfer auf den sogenannten Gurkenfliegern beim Pflücken sehen kann.

 

Etappe 3: Eichendorf – Dingolfing

Auf dem Vilstalradweg und dem Bockerlbahnradweg geht es weiter. Abstecher bieten sich an zum Freizeitpark in Reisbach und zum Geotop Wachsender Felsen von Usterling. Die Strecke führt nach Dingolfing, berühmt für die spätgotische Stadtpfarrkirche, die Herzogsburg und das Automobilmuseum. Am Rande der Stadt Dingolfing liegt der größte deutsche Produktionsstandort eines renommierten bayerischen Autobauers.

 

Etappe 4: Dingolfing – Landshut

Entlang der Isar passiert man Loiching, ein besonders idyllisch anmutendes Dorf. Gut beschattet geht es weiter, teilweise parallel mit dem Landshuter Höhenwanderweg. In Wörth an der Isar gibt es ein Freizeitareal mit Wakeboard-Anlage und vielen Bade- und Wassersportmöglichkeiten. In der mittelalterlichen Stadt Landshut laden Stadtresidenz, Basilika Sankt Martin und Burg Trausnitz zur Besichtigung ein.

 

Etappe 5:  Landshut – Kloster Rohr in Niederbayern
Ab Landshut knickt die Route nach Nordwesten ab. Die Große Laber ist Refugium für Störche, Reiher und Wasservögel aller Art. Ein kleiner Stopp, um die Vögel zu beobachten, lohnt sich hier allemal. Im Markt Rohr können Radfahrer bei deftigen Speisen ihren Energiehaushalt wieder herstellen. Das Kloster Rohr, ein ehemaliges Augustiner Chorherrenstift, ist nur ein paar Schritte entfernt.

 

Etappe 6: Kloster Rohr – Kloster Weltenburg

Auf der vorletzten Etappe tourt man durch die Hallertau, Europas größtes Hopfenanbaugebiet. Im Bierkunstort Abensberg ist das architektonische Wahrzeichen des Ortes nicht zu übersehen: der Kuchlbauer Turm, gebaut nach den Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Weiter geht es zum Kloster Weltenburg, eingebettet in die Felsen des Donaudurchbruchs. Die Kirche gilt als Krönung des späten Barock. Mehrfach ausgezeichnet und ein Hochgenuss ist auch das dortige Bier.

 

Etappe 7: Kloster Weltenburg – Regensburg

Den Abschnitt nach Kelheim legt man am besten auf einem Schiff zurück: Nur so erlebt man den Donaudurchbruch aus seiner beeindruckendsten Perspektive. In Kelheim kann man die Befreiungshalle auf dem Michelsberg besichtigen und die älteste Weißbierbrauerei Bayerns besuchen. Heilwasser für einen Ruhetag bietet die Kaiser-Therme in Bad Abbach oder die Limes-Therme in Bad Gögging. Entlang der Donau radelt man nach Regensburg, Regierungssitz der Oberpfalz. Der spätgotische Dom und die rund 1000 mittelalterlichen Bauwerke der Altstadt, die Steinerne Brücke und das nördlich davon gelegene Stadtamhof wurden wegen ihrer Einzigartigkeit zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Informationen und Prospekte:
Sehenswürdigkeiten entlang der Radwege, Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten, die kostenlose Freizeitkarte des Bayerischen Golf- und Thermenlands, GPX-Tracks und vieles mehr gibt es auf: www.bayerisches-thermenland.de.

Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04
93059 Regensburg
Tel. +49 (0)941 58539-0
Fax +49 (0)941 58539-39
info@ostbayern-tourismus.de
www.ostbayern-tourismus.de

Hintergrund:
Die Niederbayerntour ist Teil des LEADER Kooperationsprojekts Radrunden Bayerisches Thermenland unter der Trägerschaft des Tourismusverbands Ostbayern e.V.. Das Projekt widmet sich der Service- und Infrastrukturqualität in Niederbayern, der Oberpfalz und einem Teil Oberbayerns. Es wird durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.